Hochschulgründernetzwerk UNIVATIONS Sachsen-Anhalt
Hochschulgründernetzwerk UNIVATIONS Sachsen-Anhalt

Gründer des Monats September 2010

Foto: Kinderspielparadies Arche Noah, Text: A. Lacroix

 

Kinderspielparadies Arche Noah

 

Angefangen haben sie 2005 mit einer kleinen Turnhalle, ab Anfang 2011 wird  das Ehepaar Pauk einen mehrere tausend Quadratmeter großen Spielpark für Kinder betreiben und ca. 20 Angestellte, darunter fünf Festangestellte, beschäftigen. „Arche Noah“, haben sie ihren Indoor-Spielplatz in einer ehemaligen Schul-Turnhalle im Stadtgebiet Silberhöhe in Halle getauft. Der Name steht für einen sicheren Platz für Kinder und Erwachsene, eine Zuflucht in der modernen, unsicheren Welt. Die Idee zur Indoorhalle entstand während einer Urlaubsreise in Holland.

 

In Teamarbeit haben Dr. Heribert Pauk, hauptberuflich als Professor für Immobilienbetriebslehre an der Hochschule Anhalt tätig, und seine in Südkorea geborene Ehefrau Jeong ok Han-Pauk, ihr Unternehmen voran gebracht. „Sie ist die Seele des Unternehmens und sorgt für einen reibungslosen Betrieb der Arche Noah“, sagt der 47-jährige Betriebswirt Dr. Heribert Pauk. Die Mutter einer 12-jährigen Tochter ist Teil der Geschäftsführung. 1995 kam die 42-jährige Südkoreanerin nach Deutschland, zuvor war die gelernte Kosmetikerin nach einem Modestudium vier Jahre lang als Modedesignerin in einer Textilfabrik tätig gewesen.

 

Buchstäblich mit im Boot sitzt der Metall- und Schmuck- und Spielzeugdesigner Young Hwan Seol, ebenfalls aus Südkorea stammend. Seit 2007 gehört er zum Team der Arche Noah und entwickelt immer neue Ideen und zum Teil patentierte Spielgeräte. Neue Klettermodule, Spielräume und riesenhafte, mit Luft gefüllte Figuren wurden beispielsweise von dem 42-jährigen Designer entworfen, der schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurde und an der Hochschule Giebichenstein in Halle die Spezialisierung Spielzeugdesign absolviert hat. Als Techniker und Assistent der Geschäftsführung sorgt der Diplom-Betriebswirt und gelernte Elektriker Thomas Jamrat im Spielpark dafür, dass alles funktioniert und kleine und große Gäste zufrieden sind. 

 

 

Die positive Entwicklung zeigt nicht nur das vielfältige Angebot und die stetige Erweiterung der Spielmöglichkeiten und -geräte, sondern auch der derzeitige Ausbau eines neuen, noch größeren Freizeitparks  in der Zeitzer Straße, der Anfang nächsten Jahres eröffnet wird. Ein Außengelände mit Minigolf, Bootsteich und riesigem Abenteuerspielplatz wird dann den Indoor-Spielbereich mit Vulkan, Trampolin, Kugelwelt und vielen weiteren Attraktionen ergänzen. Zudem will das Unternehmerpaar in dem ehemaligen Schulgebäude Kreativ- und Veranstaltungsräume einrichten,  einen Skulpturengarten bauen sowie das Spielangebot um didaktische und pädagogische Angebote erweitern. Das neue Domizil bietet im Schulgebäude sowie in zwei Hallen ganz viel Platz zum Spielen und Toben als größter Hallenspielplatz in Mitteldeutschland.

 

Perspektivisch planen Professor Heribert Pauk und seine Frau die Arche Noah zu einem innovativen, interdisziplinären Spiel- und Lernzentrum weiterzuentwickeln und den Spielpark als Touristen-Attraktion für Halle  in ganz Sachsen-Anhalt noch bekannter zu machen. Ihren hohen Stammkundenanteil wollen sie weiterhin halten und ausbauen.

 

Um ihre Angebote noch besser an die Zielgruppe des Spielparks anzupassen, hat das Ehepaar Pauk mit Unterstützung von UNIVATIONS und Studierenden der Betriebwirtschaftslehrer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Umfragen unter Halles Bürgern durchgeführt. Die Umfragen waren Teil so genannter Praxisseminare für Studierende. Sie werden regelmäßig vom Hochschulgründernetzwerk UNIVATIONS durchgeführt und ermöglichen Gründern konkrete Fragestellungen - wie die Optimierung der Marketingmaßnahmen für die Arche Noah -  von Studenten bearbeiten zu lassen. Zudem nutzte Professor Heribert Pauk im September 2009 die Gelegenheit, im Rahmen des INVESTFORUMS Sachsen-Anhalt, einem Partnerprojekt von UNIVATIONS, auf sein Projekt aufmerksam zu machen und Investoren zu gewinnen.

 

Tipp an angehende Gründer:

Bei aller Arbeit und allem Stress, sollte man sich selbst als Mensch nicht vergessen und pflegen.

 

www.archenoah-halle.de

 


14. September 2010 09:00
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Basisworkshop: "AGB und Wettbewerbsrecht"
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