Hochschulgründernetzwerk UNIVATIONS Sachsen-Anhalt
Hochschulgründernetzwerk UNIVATIONS Sachsen-Anhalt

Archiv Gründer des Monats 2007

Januar 2007: LogoCODE

Hinter dem Gründungsprojekt LogoCODE stecken die angehenden Unternehmer Oliver Bunke und Mirko Kisser. Die zwei Diplomdesigner liefen sich erstmalig beim Gründer- und Unternehmertreff der UNIVATIONS-Winterakademie 2005 über den Weg. Seitdem verfolgen sie zusammen ein Ziel, das den Arbeitstitel LogoCODE trägt: Es geht um eine bildhaft-ästhetische Lösung, grafische Darstellungen mit maschinenlesbaren Dateninformation zu verknüpfen und zwar in einer Art und Weise, die einen kulturübergreifenden und weltweiten Zugriff auf Informationen erlaubt. Dass beide über ein gehöriges Maß an innovativer Kraft und unternehmerischen Kompetenzen verfügen, beweist auch die Förderung des an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ansässigen Teams durch Exist-Seed. Aber nicht nur das: Das Gründungsvorhaben wurde vom Projektträger Jülich mit der selten vergebenen vollen Punktzahl bewertet.

 

www.logocode.de

Februar 2007: fion

Fion beschäftigt sich mit der Entwicklung eines neuen Waschsystems, welches in den Technologiefeldern Umweltinnovation, Energietechnik, Maschinen- und Anlagenbau sowie Mess- und Regeltechnik einzuordnen ist.Durch eine neuartige Kombination technologischer Features entsteht dabei ein innovatives Gerät, welches bestehenden Waschmaschinen und Trockner-Geräten in Funktion, Technologie und Design weit überlegen ist. Gerade der Einsatz einer Wasseraufbereitung im System sowie die Kombination der Systemmodule zu einem geschlossenen Funktions- und Technologiekreislauf schafft die Grundlage, zu einem hochinnovativen Produkt.

 

www.fion-ag.de.

März 2007: CON.LOCATION

CON.LOCATION ist in der Stadt- und Regionalberatung tätig und wendet sich dabei sowohl an öffentliche Gebietskörperschaften (vor allem Kommunen, Landkreise und Länder) als auch an Akteure der Privatwirtschaft. Ihre Dienstleistungen werden bundesweit angeboten, ein besonderer Fokus liegt jedoch auf dem mitteldeutschen Raum. Die Gesellschafter von CON.LOCATION verfügen über besondere Kompetenzen in den Bereichen Nano- und Neue Technologien, Logistik, Immobilien sowie Industrie.

 

www.conlocation.de

 

 

April 2007: Arthec carbonrad GmbH

Unternehmensmotto: Wir haben das Rad neu erfunden.

 

Bereits im Alter von 21 Jahren wurde vom Firmengründer Dr.-Ing. Arwed Theuer ein eigenes Surfbrett entwickelt, in der heimischen Garage gebaut und auf Starkwindrevieren wie dem Gardasee erprobt. Nach Jahren des Studiums, wissenschaftlichen Arbeitens und diversen Industrietätigkeiten folgte 2004 endgültig der Schritt in die Selbstständigkeit, zunächst als reiner Ingenieurdienstleister.Zeitgleich reifte der Gedanke, sich mit einem eigenen Produkt direkt am Markt zu positionieren. Im Frühjahr 2005 wurde das Institut für Konstruktion und Verbundbauweisen KVB in Chemnitz mit der ersten Fertigungsstudie für die neuartige Carbonrad-Technologie beauftragt. Nach erfolgreichen Strukturversuchen an den mechanisch am höchsten belasteten Radsternen im Labor, begannen die Entwicklung und der Bau eines kompletten Rades. Im März 2006 erfolgte die Gründung der arthec Carbonrad GmbH. Seit Oktober sind die ersten Vollcarbonrad-Prototypen für Motorräder fahrbereit und werden bei Testfahrten u.a. auf dem Sachsenring erprobt.

 

www.arthec.de

Mai 2007: Elbufercamp

Unternehmensmotto: Sport ist Mord. Bei uns nicht! Bei uns macht Bewegung wieder Spaß.

 

Die Anhaltische Sport- und Freizeitcamp KG unter Leitung von Sandra Garn und Lars Dähne startete im April 2007 auf einem gepachteten Grundstück an der Elbe in Dessau-Rosslau. Auf der Elbe aber auch auf zahlreichen anderen Gewässern werden Kanutouren in Kombination mit Radtouren, Busfahrten, Schiffsfahrten oder Kremserfahrten angeboten. Weiterhin können die Kunden zwischen Ein- und Mehrtagesfahrten mit oder ohne Betreuung und Verpflegung wählen. Zu den weiteren Angeboten zählen Kurzreisen, Klassenfahrten und Ferienfreizeiten Deutschlandweit Für die Zukunft ist der Kauf des Grundstückes und der Aufbau eines Campingplatzes mit einer Wasser- und Radwandererstation geplant.    

 

www.elbufercamp.de  

 

 

Juni 2007: AtelierKaktus

Unternehmensmotto: Design mit Herz und Verstand

 

atelierkaktus steht dafür, Dinge und Prozesse genau anzusehen und zu untersuchen, um die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu erarbeiten. Je nach Fragestellung werden spezielle Werkzeuge entwickelt, um Probleme zu analysieren und neue Wege aufzuzeigen. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse werden Strategien entwickelt, die zu einem innovativen Produkt oder Konzept führen. Das Finale eines Projektes ist die Formfindung. Dabei wird den Objekten neben der sinnvollen Funktion auch eine Seele gegeben und sie werden emotional aufgeladen. Durch stetigen Kontakt und (work-in-progress-) Dokumentationen können unsere Kunden während des gesamten Prozesses unsere Arbeit verfolgen und jederzeit Einfluss nehmen. Atelierkaktus arbeitet am Modell genauso wie am PC mit allen gängigen Programmen. Jedes Projekt endet mit einer ausführlichen Dokumentation und einer Präsentation.  

 

www.atelierkaktus.de  

 

 

Juli 2007: Lydia in St. Petersburg

Lydia in St. Petersburg entwickelt exklusive textile Materialien. Diese werden auf einem fünf Meter langen Handdrucktisch im klassischen Siebdruckverfahren zu hochwertigen Produkten veredelt. Durch dieses Verfahren und manufakturelle Arbeit sind Unikate mit zeitlosem Charakter garantiert. Ihre Produkte besitzen eine künstlerische Qualität und sind handwerklich perfekt gearbeitet. Durch Anwendung eigens entwickelter oxydativer Prozesse und nach dem Durchlaufen mehrerer aufwendiger Arbeitsschritte, entfalten sich Oberflächen von einzigartiger Tiefe und Ausdruckskraft. Mit dem malerischen Reiz jadegrüner Edelplatinen auf Kupfer, Bronze und Messing bereichert, verändert sich jedes ihrer Originale über die Zeit zu einem einzigartigen Unikat. Die Anwendungsbereiche stellen sich sehr vielfältig dar: Im Außenraum bietet sich der Einsatz als Vorhangsfassaden, raumbildende Installationen sowie Sonnen- und Sichtschutz. Im Innenraum lassen sich die Textlien als Tapete, Wandbespannung, raumteilende Elemente, alternative Möbeloberflächen, Bühnenbilder und Requisiten verwenden. Weitere Anwendungsmöglichkeiten stellen metallene Bucheinbände, Accessoires und die Rekonstruktion von historischen Tapeten dar. Insgesamt handelt es sich in jedem Fall um exklusive und hochpreisige Textilien für ein qualitätssensibles Marktsegment, das auf Image und Prestige Wert legt.  

 

www.lydia-stpetersburg.de  

 

 

August / September 2007: Doegel IT-Management

Dögel IT-Management hat sich mit seinen Softwareprodukten auf das Thema IT-Management spezialisiert. Als Lieferant und Dienstleister vertreten Sie gezielte Software Lösungen aus den Bereichen Client Management, Identity Management und Software Virtualisierung.   Gewachsene EDV Unternehmensstrukturen (meist mehr als 100 PC Systeme in einem Unternehmen) definieren den Anspruch an jene Softwarelösungen. Damit erreicht Dögel bei seinen Kunden Einsparungspotentiale und eine effektivere Verwaltung des Computerbestandes.   Das haben bereits neben den zahlreichen überregionalen Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich vor allem auch die regionale Größen wie HAVAG, PS Union, St. Babara Krankenhaus und viele mehr erkannt.

 

www.doegel.de  

 

 

Oktober 2007: Ontochem

Die in Halle ansässige Firma OntoChem entwickelt neue computerbasierte Methoden zur Suche und Wissensgenerierung für die Arzneimittelforschung, mit deren Hilfe eine effizientere Entdeckung und Entwicklung von neuen, patentgeschützten Arzneistoffen unterstützt und forciert werden soll.

Die Gründer der OntoChem GmbH, Dr. habil. Lutz Weber und Prof. Dr. Ludger A. Wessjohann, sind ausgewiesene Wissenschaftler mit fundierten Erfahrungen in der Chemie und Wirkstoff-Entwicklung. Mehr Informationen unter www.ontochem.de.

 

 

 

 

 

 

November 2007: Pricelogic

Das Gründerprojekt Pricelogic ist in der IT-Branche angesiedelt und entstammt der Universität Halle-Wittenberg. Es hat sich zur Aufgabe gemacht die weit gestreuten Informationen zur Entwicklung der Lebensmittelbranche für den täglichen Gebrauch zusammenzufassen sowie die wissenschaftlichen Forschungen für Praktiker der Branche zu erschließen. Unter der Mentorenschaft von Prof. Dr. Martin Klein entwickeln der Dipl.-Volkswirt Thomas Pfitzner, der Dipl.-Ing.Ralf Schemm und Dipl.-Kfm. Christian Wilkens eine Softwarelösungzur Analyse, Prognose, Steuerung und Bewertung von Preisentwicklungen nicht börslich gehandelter Lebensmittel. Der Markteintritt des von der EU und dem Bundesministeriumfür Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützten Gründungsprojekts ist im Jahr 2008 geplant.

Weitere Informationen unter www.pricelogic.de.

Dezember 2007: axebos design Halle

Der Diplom-Industriedesigner Axel Bossert, Absolvent der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, entwirft Dinge, die den Alltag durch funktionale Details erleichtern. Ob fürs Büro, für die Freizeit, fürs Kinderzimmer oder für den Medizinbereich, bei den Eigenentwicklungen des Jungunternehmers sticht die Kombination aus Funktion und einer kleinen Portion Humor ins Auge. Seine Produkte reichen vom clix-Fisch, eine Art Klammer und Kartenhalter, über den „lap-top“, einen Computertisch, bei dem sich die eigene Wunschhöhe der Tischplatte vom Sitzbereich bis zur Stehhöhe einstellen lässt, bis zur „Swingo-Laufschaukel“, die durch das Zusammenspiel von Geschicklichkeit & Koordination die Muskeln und das Gleichgewicht von Kindern trainiert. Großer Nachfrage erfreuen sich gerade jetzt in der Adventszeit seine dreistöckigen Murmelbahn-Karten mit Weihnachtsmotiven. Vom 8. bis 9. Dezember können sich Interessierte selbst von Bosserts Kreationen überzeugen. An seinem Verkaufsstand im Hof der Großen Steinstraße 30 in Halle verkauft er in der Zeit von 10 bis 20 Uhr nützliche Kleinigkeiten und Geschenkideen. Mehr Infos unter www.axebos.de.

 

Archiv 2007

 


14. September 2010 09:00
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Das Hochschulgründernetzwerk UNIVATIONS Sachsen-Anhalt sucht ab Sommer 2010 eine studentische Hilfskraft für die Unterstützung der Kommunikationsarbeit des Netzwerks.

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