Finale des Scidea-Ideenwettbewerbs - 28 innovative Geschäftsideen auf dem Prüfstand
03. Februar 2010 14:18
Um speziell Ideen aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung zu fördern, hatte das hallesche Hochschulgründernetzwerk UNIVATIONS Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr zum „Scidea-Ideenwettbewerb 2010“ aufgerufen. Jeder, ob Student, Doktorand oder Wissenschaftler an einer der Hochschulen und Forschungseinrichtungen im südlichen Sachsen-Anhalt, der eine Idee zur kommerziellen Verwertung von Studienarbeiten, Forschungsergebnissen oder Erfindungen hat, konnte sich beteiligen.
28 Ideen aus den Bereichen IT / Web, Biowissenschaften / Life Sciences und Medizin, Messtechnik, Ernährungswissenschaft, Analytik, Dienstleistung und Social Entrepreneurship sowie aus dem Bereich Design mit Schnittstellen zu anderen Branchen wurden eingereicht. „Wir freuen uns, dass wir - wie schon im letzten Jahr - wieder viele spannende Ideen aufspüren konnten“, sagt Dr. Susanne Hübner, Initiatorin des Wettbewerbs. Ziel des Ideenwettbewerbs ist, Studierende und Wissenschaftler für das Thema Selbstständigkeit zu sensibilisieren und für die Option einer Unternehmensgründung zu motivieren.
Neun der 28 Projekte haben es in die engere Auswahl geschafft und werden sich am 22. April im Kunstforum Halle, in der Bernburger Straße 8, einer Jury aus Branchen-Experten stellen und ihre Ideen noch einmal präsentieren. Am Abend werden die drei besten Ideen mit Preisen im Wert von 2.250 Euro prämiert, gesponsert von der Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH und den Stadtwerken Halle GmbH im Rahmen der privelligierten Partnerschaft mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Weiterhin werden bei der Prämierungsveranstaltung in Halle ein „Sonderpreis Forscher“, gesponsert von der BIO Mitteldeutschland GmbH, im Wert von 1.000 Euro sowie ein Publikumspreis in Höhe von 250 Euro verliehen.
UNIVATIONS Sachsen-Anhalt ist ein Projekt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
in Kooperation mit der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design, den Hochschulen
Anhalt (FH) und Merseburg (FH) sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Das Hochschulgründernetzwerk wird im Rahmen der ego.-Existenzgründungsoffensive
des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt und aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit
des Landes Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union: Europäischer Sozialfonds (ESF) gefördert.
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